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Der Eurasier wurde 50

Meine persönlichen Eindrücke von der Jubiläumsveranstaltung in Nümbrecht:

Initiator dieser Veranstaltung war Herr Peter Guhrmann, Präsident von „Pro Eurasier“ und darum gebührt ihm ein besonderer Dank.

Es war eine gelungene Veranstaltung von „Pro Eurasier“ und der „IGAE“.

Ich möchte auch auf die Ausführungen von Frau Guhrmann auf der Internetseite von „Pro Eurasier“ hinweisen.

Hätte man mich vor zwei Jahren gefragt, ob ich mir eine solche gemeinsame Feier vorstellen kann, klar mit einem „nein“ beantwortet.

Das dies nun möglich war, erfüllt mich mit Freude, denn es ist ein großer Erfolg für unseren wunderbaren Eurasier.

Die Dokumentation von den Anfängen bis zur Gegenwart, die Multimedia-Show, die von Frau Monika Guhrmann und Herrn Thomas Abel hervorragend präsentiert und moderiert wurde, sowie der brillante und authentische Vortrag von unserem wissenschaftlichen Berater, Konrad-Lorenz-Schüler, und Eurasier-Kenner Dr. Werner Schmidt und zum Abschluss am Samstagabend, ein festliches und dem Anlass würdiges Festdinner. Es wurden viele ungezwungene Gespräche geführt und neue Freundschaften geknüpft.

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Die Multimedia-Show war trotz ihrer 4 Stunden kurzweilig, weil sie kurz und prägnant die Entstehungsgeschichte des Eurasiers sehr anschaulich und wie ich finde fair darstellte.

Es fand eine Würdigung aller Züchterpioniere und Vereine statt. Dies empfand ich sehr wohltuend. Es ließ manche in der Vergangenheit erlebte menschliche Enttäuschung vergessen.

Beim Festvortrag von Werner Schmidt fühlte ich mich in die gemütliche Bauernstube auf den Mittelberg bei Frau Charlotte Baldamus versetzt. Mein Eindruck war, dass diese Atmosphäre den Anwesenden Zuhörern sehr authentisch vermittelt wurde.

Die Präsentation der Eurasier am Sonntag aus den einzelnen Zuchtstätten war für mich der absolute Höhepunkt dieser Veranstaltung. Er vermittelte einen breiten Ein- und Überblick zum aktuellen Stand unserer Eurasier.

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Ohne den Boden zu verlassen glaube ich, können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Wenn die alten menschlichen Streitereien beiseite gelassen werden, kann gemeinsam viel erreicht werden.

Durch den Versuch der „IGAE“ das Erbgut der alten Jägerhof-Linien so gut es noch möglich war fortzuführen und die Einkreuzung einer Chow-Chow-Hündin aus Kasachstan und eines Wolfsspitz-Rüden auf Rüden bzw. Hündinnen aus den besagten Jägerhof-Linien sowie die Zuchtarbeit von „Pro Eurasier“ mit mehr Samojeden-blütigen Eurasiern und Eurasiern aus neuen ausländischen Zuchtprogrammen eröffnen uns für die Zukunft große Möglichkeiten.

Diese verhältnismäßig breite Zuchtbasis wurde am Sonntag von den anwesenden Eurasiern aus beiden Vereinen sehr gut repräsentiert.

Wir sind offen und haben keine Berührungsängste gegenüber allen Eurasier-Vereinen und Gruppierungen, die ehrlich und fair zum Wohle dieser außergewöhnlichen Hunde „des Eurasiers“ mit uns gemeinsam zusammen arbeiten wollen.

Ich möchte zum Abschluss „Allen“, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben, noch einmal meinen ganz persönlichen Dank aussprechen.

Ich hoffe, dass wir uns „Alle“ bei der Jubiläumsveranstaltung

“Der Eurasier wird 100“ wiedersehen.

Reiner Linden

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