Sie befinden sich hier: Home > PRO EURASIER Zucht > DNA-Projekt
Das DNA-Projekt

Molekulargenetik – die Chance für einen neuen Weg in der Rassehundezucht
Der Beginn
Im Jahr 2005 wurde das Genom einer Boxerhündin mit Namen Tasha komplett entschlüsselt. Dieser Vorgang war eine Revolution für die Kynologie; bis heute, fünf Jahre später, sind die Konsequenzen für die Kynologie und das Zuchtgeschehen erst ansatzweise zu ermessen.
Die Nutzung
Viele verschiedene Forschungsprojekte, besonders die Entwicklung genetischer Testverfahren, basieren auf den Erkenntnissen der DNA-Entschlüsselung.
Von der Feststellung der Identität eines Einzeltieres, Beweise zu seiner Abstammung, u.a. dem Vaterschaftsnachweis, über die Feststellung der realen Verwandtschaft zu Paarungspartnern bis hin zu der tatsächlichen Variabilität einer Population, sind bis heute schon eine Fülle von Anwendungen in die Praxis umgesetzt.
Die Zukunft
So wird es bald auch möglich sein, neben den Merkmalträgern immer mehr auch die Träger von Anlagen genetischer Erkrankungen zweifelfrei identifizieren zu können.
Noch werden viele Untersuchungen nötig sein, um weitere Tests mit hoher Aussagekraft zu entwickeln. Die Erkenntnisse zu Erkrankungen verschiedener Rassehunde zeigen aber schon, dass hier die Zeit mit der Molekulargenetik erfolgversprechend arbeitet.
Unser Einstieg
Die stetig wachsenden molekulargenetischen Möglichkeiten erlauben es uns also, in Zukunft mit Weitsicht zum Wohle unserer Eurasier verantwortungsvolle Zuchtentscheidungen zu treffen.
Nicht mehr allein das Äußere eines Eurasiers, noch seine Ausstellungserfolge , sondern eine möglichst optimale genetische Zuordnung wird dann in Zukunft die Auswahl der Paarungspartner bestimmen.
